VERTRAUEN -trauen

Dabei ist diese Erfahrung des Vertrauens, der Möglichkeit, sich jemandem anzuvertrauen, ganz elementar für unser Leben und seine Entwicklung. Gewiss wird dadurch das Geschehen auf Weltebene so gut wie nicht beeinflusst. Dafür sind wir zu schwach. Aber sehr wohl die des eigenen Lebens. Denn jedes Vertrauen bedeutet ein Du, dem ich mich anvertraue, ein Stück Heimat, oft auch Geborgenheit, aber auch ein riskantes Unterfangen, denn ich liefere mich dem anderen gleichsam auch aus. Umso wichtiger ist es darum, dieses Vertrauensverhältnis zu schützen und zu pflegen. Denn der eigentliche, dauerhafte Schatz in unserem Leben ist jenes „Du“, jener Mensch, dem wir uns unbesorgt anvertrauen können, von dem wir wissen: Er wird mein Vertrauen nie missbrauchen! Der November gibt uns reichlich Zeit darüber nachzudenken. Lernen wir von daher wieder neu die Grundelemente in unserem Land zu schätzen, dass WERT und WÜRDE keine bloßen WORTE bleiben dürfen. Sie sind die Eckpfeiler gelingenden Lebens auf der ganzen Welt!